Die Kosten einer Erstberatung

Wie hoch sind die regelmäßigen Kosten der (ersten) Beratung?

Die Gebühren für persönliche (erste) Beratungen werden auf Stundenbasis entsprechend Honorargruppe 13 nach Sachgebiet Ziffer 6.2 der Anlage 1 zu § 9 Absatz 1 des JVEG mit dem regelmäßigen Stundensatz in Höhe von 125,00 Euro netto erhoben zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (bis 31.12.2020 somit 125,00 Euro zzgl. 16% USt. also 145,00 Euro, ab 01.01.2021 voraussichtlich 125,00 Euro netto zzgl. 19% USt. und somit 148,75 Euro). Eine Beratung kann sich auch auf mehrere Gespräche und/oder E-Mails verteilen, zudem zwischenzeitlich Recherchen erforderlich machen oder zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursachen. Insoweit werden alle anfallenden Tätigkeiten angemessen dokumentiert und für die Gebührenberechnung zusammenaddiert.

Hinzuzurechnen sind Auslagen nach Maßgabe des RVG, wie zum Beispiel Reise- und Übernachtungskosten, Abwesenheitsgelder oder Kosten für die Anfertigung von Drucksachen und Kopien, vor allem aber jene Kosten für Telekommunikationsdienstleistungen (insb. Telefon und Internet). Diese betragen gemäß RVG Anlage 1 nach Abschnitt 7, Gebührenziffer 7002 pauschaliert 20% der Gebühren, höchstens jedoch 20,00 Euro netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (bis 31.12.2020 also 20,00 Euro zzgl. 16% USt. und somit 23,20 Euro, ab 01.01.2021 voraussichtlich 20,00 Euro netto zzgl. 19% USt. und somit 23,80 Euro). Bei der Beauftragung zur Erstellung eines Sachverständigengutachtens fallen Auslagen gem. den Bestimmungen des JVEG an.

Für eine erste persönliche oder telefonische Beratung mit einer Dauer von etwa 30 Minuten fallen demnach Gebühren an in Höhe von voraussichtlich 75,00 Euro netto (bestehend aus 62,50 Euro nebst 20% Auslagenpauschale) zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (bis 31.12.2020 also 75,00 Euro zzgl. 16% USt. und somit 87,00 Euro, ab 01.01.2021 voraussichtlich 75,00 Euro netto zzgl. 19% USt. und somit 89,25 Euro). Bei zum Beispiel (zusammenaddierten) bis zu 90 Minuten Aufwand für mehrere Gespräche und E-Mails sowie verschiedener Recherchen – verteilt auf mehrere Arbeitstage – belaufen sich die Gebühren voraussichtlich auf 207,50 Euro netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (bis 31.12.2020 also 207,50 Euro zzgl. 16% USt. und somit 240,70 Euro, ab 01.01.2021 voraussichtlich 207,50 Euro netto zzgl. 19% USt. und somit 246,92 Euro). Anfallende Gebühren sind regelmäßig nach Rechnungstellung durch Überweisung zu entrichten.

Soweit dies möglich und praktikabel ist, kann eine (Erst-)Beratung auch telefonisch und per E-Mail stattfinden. Dies trifft vor allem auf die Prüfung einer Schadensabrechnung oder einer Vertragswertmitteilung oder einen angedachten Krankenversicherungs-Tarifwechsel zu. Im Übrigen finden die Beratungen in einem der Kanzlei zur Verfügung stehenden Beratungsraum statt. Im Einzelfall und nach entsprechender Absprache können Beratungen auch bei Ihnen vor Ort zu Hause oder im Betrieb stattfinden.

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