Eindringliche Warnung vor dem Münchener Verein!

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Erneut hat der Versicherer aus München durchblicken lassen, dass er keinen Weg unversucht lässt, um einem gehenden Kunden noch hinterherzutreten:

Nach zahlreichem Ärger mit dem Münchener Verein (nachzulesen hier, hier, hier und hier), trumpft der Versicherer nun mit einer völlig neuen Masche auf.

Was war geschehen?

Aufgrund der großen Differenzen wurde die Kfz-Flotte zu einem anderen Versicherer (HUK24) umgedeckt. Im Zuge dessen sind natürlich auch die Schadenfreiheitsrabatte (SF-Klassen) zu übertragen. Die HUK24 fragte also beim Münchener Verein nach und erbat die Übertragung.

Aus München kam jedoch – der Reihe nach zu einem Vertrag nach dem anderen – die Antwort, dass dort nicht die Firma, sondern eine Privatperson versichert bzw. als SF- Inhaber vermerkt sei. Von daher lehnte man eine Übertragung der SF-Klassen ab.

In den Versicherungsscheinen des Münchener Vereins stand jedoch eindeutig „Mustermann Max Bäckerei“ als Versicherungsnehmer. Die Aussage, es handele sich um eine Privatperson ist daher wahrheitswidrig.

Man kann nun natürlich darüber philosophieren, ob hier erneut eine Schlaftablette ihre Arbeit im Dämmerzustand verrichtet hat oder in der Tat aus purer Boshaftigkeit einfach weitere Steine in den Weg gelegt wurden. Jedoch erscheint letzteres eher plausibel. Denn wenn eine Anfrage zur Übertragung von Schadensfreiheitsklassen der „Konditorei und Bäckerei Max Mustermann“ eingeht, dann impliziert die Antwort, es handele sich im eigenen Haus um eine Privatperson, dass diese vermeintliche Schlaftablette wenigstens die Daten des Vertrages vorher eingesehen und damit Kenntnis davon erlangt hat, dass bei sich selbst „Mustermann Max Bäckerei“ gemeint ist. Und dass eine Bäckerei keine Privatperson ist, dürfte sicherlich selbstredend klar sein. Von daher bleibt ein weiteres Mal nur die Annahme, dass im Hause des Münchener Vereins Rache am Kunden verübt wird.

Wir sehen daher keinen anderen Weg, als dass unsere Kanzlei auch weiterhin dringend vor einer Zusammenarbeit mit dem Hause Münchener Verein warnen muss. Die Vielzahl der auftretenden Probleme und Unstimmigkeiten deuten auf tief verwurzelte und nicht kurzfristig überwindbare Ursachen hin. Selbst wenn ein einzelnes Versicherungsangebot dieses Hauses ausnahmsweise empfehlenswert sein sollte, so muss in Anbetracht des Umgangs mit den Kunden gleichwohl der Rückgriff auf einen anderen Versicherer in Betracht gezogen werden.

Wenn auch Sie Kunde beim Münchener Verein sind, dann erscheint es ratsam, sich einmal von jemandem beraten lassen, der neutral und unabhängig ist und nicht von der Versicherungswirtschaft für den Abschluss oder die Betreuung eines Versicherungsvertrages bezahlt wird – nämlich von den örtlichen Verbraucherzentralen, spezialisierten Rechtsanwälten oder einem der gerade einmal 334 in Deutschland zugelassenen Versicherungsberaterinnen und Versicherungsberater (Stand 02.01.2020, DIHK). Versicherungsberater finden Sie – auch in Ihrer Nähe – unter: BVVB-Beratersuche

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