Archiv der Kategorie: 6 – Rechtsschutz

„Man kann sich verlaufen, verfahren und versichern.“ – Die Kanzlei-Kolumne zum Thema: Wie man vernünftig vorsorgt. Heute: Die Rechtsschutzversicherung

Sie kennen sicherlich alle meine eher geringschätzige Meinung zu Rechtsschutzversicherungen, da diese statistisch teurer sind (und sein müssen), als das Prozesskostenrisiko oder aber der Versicherer kündigt, wenn man mehr Kosten verursacht, als man an Beiträgen eingezahlt hat.

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Bearbeitungsgebühr in Kreditverträgen – Bekommen hartnäckige Kunden ihr Geld zurück?

Erneut wurde darüber geurteilt, ob Bearbeitungsentgelte in Kreditverträgen zulässig sind oder nicht. Und einmal mehr stellte sich das Gericht auf die Seite der Kreditnehmer. Eine ausführliche Darstellung dessen finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale NRW:

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„Ich brauche eine Rechtsschutz gegen meine Rechtsschutz!“

Nichts, also fast nichts ist schlimmer als das:

Der Mandant wird über den Tisch gezogen und um einen fünfstelligen Betrag geprellt. Das gesamte Konstrukt – eine angebliche Genossenschaftsfinanzierung zum Erwerb von Wohneigentum – hinterlässt den Eindruck, es würde sich nur um ein Schneeballsystem handeln. Um den entstandenen Schaden zu minimieren, ist schnelles anwaltliches Tätigwerden notwendig – denn wenn sich der Betrugsverdacht bewahrheitet, kann es schnell zu spät sein.

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Zum Insolvenzschutz von „Rürup-Renten“

Nicht selten wird der Abschluss einer Basis-Rentenversicherung damit beworben, die eingezahlten seien „insolvenzsicher“ und man könne sich derart eine pfändungssichere Altersvorsorge aufbauen.

Diese pauschale Aussage hinkt gewaltig. Richtig ist, dass gem. § 851c ZPO bestimmte Teile eines Vertrages, welcher bestimmte Eigenschaften erfüllt, nicht im Wege der Zwangsvollstreckung gepfändet werden können.

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Rechtsschutzversicherungen

Wo wir einmal beim Thema Streitigkeiten sind… Wenn es um Rechtsschutzversicherungen geht, dann wird einem immer gern vorgerechnet, wie teuer ein Prozess doch werden kann und dass selbst bei einem Streitwert von 10.000 Euro Anwalts- und Gerichtskosten bis zu ca. 13.500 Euro möglich sind – ohne Gutachter- und Zeugen versteht sich. Bei diesen schwindelerregenden Zahlen erstaunt es nicht, dass nur allzu gern und erfolgreich im Verkauf auf diese Sparte gesetzt wird. Schaut man aber einmal hinter die Kulissen, so wird einem klar, dass auch diese Medaille eine Kehrseite hat. Weiterlesen